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Hilfe, wo Not drückt

Wenn Kinder leiden, darf eine Schule nicht wegschauen. Die Gentiana Primary School versucht mit bescheidenen Mitteln die drängendste Not zu lindern. Viel ist schon geholfen mit dem Porridge am Vormittag und dem Mittagessen; für viele Kinder ist es die einzige warme Mahlzeit des Tages.

Das von einer zusätzlich in Sozialarbeit ausgebildeten Lehrerin geleitete Gentiana Sozialprogramm hilft hungernden und vernachlässigten Kindern, kauft ihnen Kleider und Schuhe, betreut die drei Eptileptiker, die Hörgeschädigten und die HIV-positiven Kinder und leistet auch Nahrungsmittelhilfe, um kurzfristige Notlagen zu überbrücken. Es sucht für Kinder, die von ihren Müttern verlassen wurden, gute Pflegeeltern; diese werden bescheiden honoriert und alle zwei Wochen durch Besuche kontrolliert.

Den grössten Ausgabenposten macht die medizinische Hilfe aus; die Gentiana Primary School hat einen Zusammenarbeitsvertrag mit der benachbarten Klinik einer italienischen Organisation.